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Dr. Matthias Rabe vor dem Cupra E-Racer.

Neuer Elektro-Rennwagen: Cupra E-Racer

Seat setzt weiterhin voll auf E-Mobilität. Mit dem neuen Cupra E-Racer möchte man nun auch im Motorsport vertreten sein. Bereits dieses Jahr kann in der TCR-Rennserie gestartet werden, ab 2019 möchte man um den Sieg mitfahren.

Neue E-TCR-Serie mit Cupra E-Racer

Schon in diesem Jahr soll der Cupra E-Racer einige Werbeauftritte bekommen, darunter auch die Teilnahme an diversen TCR-Rennen. Neben dem dadurch enstehenden Werbeeffekt bietet dies auch den Vergleich vom Rennwagen mit den Benzinern und zeigt so das Potential der E-Racer. Gleichzeitig sollen so Feinabstimmungen ermöglicht werden, um 2019 unter perfekten Voraussetzungen in die E-TCR-Serie starten zu können.

Cupra E-Racer von hinten auf einer Rennstrecke.
Durch die Zierelemente wird aus der Grundkarosserie des Seat Leon der sportlich aussehende Cupra E-Racer.

Die Karosserie des Rennwagens baut auf dem Seat Leon auf. Hinzugefügt wurden aber Sicherheitselemente wie beispielsweise ein Überrollkäfig. Zusammen mit dem Spoiler und anderen Zierelementen wird ein typischer Rennwagen-Look erzeugt. Auf überflüssige Sachen wurde aufgrund der Gewichtsreduktion natürlich verzichtet.

Der Vorstand der Abteilung Forschung und Entwicklung Dr. Matthias Rabe beschreibt den neuen Elektro-Racer als Wegbereiter für andere Marken, welche in den Elektrorennmarkt einsteigen werden. Dies gelang bereits beim Seat Leon Cup Racer, welcher die technischen Grundlagen für die TCR-Meisterschaft legte. Er sei sich sicher, die Zukunft des Rennsports liege in der Elektromobilität.

Cupra E-Racer: Technische Daten

Auch wenn der Cupra E-Racer circa 400 Kilo mehr wiegt als der konventionelle Cupra TCR beschleunigt dieser in 3,2 Sekunden auf 100 km/h und in 8,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Ermöglicht wird dies von den vier verbauten Elektromotoren, welche zusammen auf 680 PS kommen. Die Spitzengeschwindigkeit liegt dabei bei 270 Kilometern pro Stunde.

Die vier Elektromotoren sind oberhalb der hinteren Achse positioniert. Die dazugehörigen Akkus machen mit 450 Kilogramm ungefähr ein Drittel des Gesamtgewichts aus. Bei Gleichstromladung sollen diese in 40 Minuten vollgeladen werden, zusätzlich ist ein Energierückgewinnungssystem verbaut.

  • Leistung: 680 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 270 km/h
  • Beschleunigung: In 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • Gewicht der Akkus: 450kg
  • Dauer bis zur kompletten Aufladung: ca. 40 Minuten

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